Kultur und Kunst

Zu Besuch bei der Schneekönigin

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Jan 232017
 

In eisiger Höhe Dachstein- Eispalast

Der Jahreszeit gemäß ziehe ich mich jetzt mal  zurück und verkrümele mich in meine Eishöhle, um mir ein Plätzchen bei Maggi und Homer Simpson zu ergattern. Ich wünsche allen Besuchern einen ebenso geruhsamen wie erholsamen Winterschlaf, aus dem man hoffentlich auch wieder aufwacht.


Mal nicht in eigener Sache

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Mai 212016
 
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created by Katrin Perl

CASA ABIERTA ENSAMBLE

QetzacoatelCULTURALMONTAÑITA

Heute würde ich gerne mal auf ein Projekt in Ecuador aufmerksam machen, zudem mich ein Facebookfreund eingeladen hat.  The „Watermelon“ ist ein nationales Projekt und zielt darauf ab, die Identität und Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zu schützen und zu fördern:

Es beinhaltet die Förderung freier künstlerischer Kreationen, Produktion, Verbreitung und Vertrieb sowie des Genusses von kulturellen Gütern und Dienstleistungen und soll sich in der Errichtung eines Hauses der Künste manifestieren.

Das Projekt „Watermelon“ versucht eine harmonische Entwicklung und soziale Integration der in Ecuador lebenden Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu fördern und gleichzeitig die kulturelle Vielfalt und menschliche Entwicklung in jedem ihrer Gebiete zu bewahren und möchte zur Vermittlung von Kreativität und Wissen in ihrem Land beitragen.

Es ist gedacht für Bildhauer, Maler, Musiker, Theaterschaffende, Pantomime aber auch Kinder und Jugendliche, denen ihr kulturelles Erbe in kostenlosen Workshops weitervermittelt werden soll.

Dazu sind Künstler aus aller Welt eingeladen, sich daran zu beteiligen und mit eigenen Motiven beizutragen, die z.B. für T-shirt-Druck (Siebdruck-CMYK) verwendet werden können, um in den regionalen Geschäften verkauft zu werden. Von dem Erlös soll ein Objekt gemietet werden, in dem das „Haus der Künste“ entstehen kann. Nähere Angaben finden Interessenten in den untenstehenden Anhängen. Das Projekt ist dauerhaft angelegt.

PROYECTO-LA-SANDIA-INGLES

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La Boum- Die Fete geht weiter

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Mai 092016
 

Gothic 1

Und Pfingsten nach Leipzig

           Ins Schwarze getroffen

 

Mal nicht ganz so heilig und doch wer mag mit göttlichem Beistand ( für Gottesdienst ist gesorgt) geht die Reise weiter nach Leipzig, um wie jedes Jahr zu Pfingsten seit nun mehr über 20 Jahren in eine schillernde und illustre bis abgründige Welt, dem Wave – Gothic – Treffen ( kurz:WGT) abzutauchen. Ursprünglich der rein schwarzen Szene vorbehalten, wird das Ambiente doch immer bunter und vielfältiger und erfasst mittlerweile nahezu die ganze Bevölkerung.

hier unterwegs mit Model: Luise Zeisig

 

Jan 092016
 
Von der Bühne der Welt in Salzburg zur wahrscheinlich kleinsten Bühne der Welt
-ALLFLUG-

Zu Beginn des Jahres geht es wieder etwas in heimatlichere Gefilde in eine urgemütliche Location – die “ Spinnerei “ in Esslingen

Martin Schnabel und Jonas Bolle mit ihrem Projekt Klangwerk in der Spinnerei

Hausherr dieser Location ist der Verein Kultur am Rande unter der Leitung von Werner Bolzhauser, der sich zum Ziel gesetzt hat, gesellschaftliche Randgruppen in kreative Projekte einzubinden und gleichzeitig mit renommierten Künstlern aus der Region zusammenarbeitet. Sein Angebot reicht von Musik, Theater, Literatur, Fotografie und Malerei bis Plastik.

Regelmäßig finden experimentelle und hochinspirierende Musikabende, Ausstellungen, Theateraufführungen, Lesungen und „Zauberhaftes“ statt. Auch eine kleine Bar ist vorhanden, an der sich im Anschluß der Veranstaltungen auf Augenhöhe mit den Vortragenden die kreativen Fäden weitergesponnen werden können, da keine Fluchtmöglichkeit besteht. Mich selber erinnert sie sehr an die vielen kleinen Untergrundbars, die im Zuge der Wende in Leipzig und Dresden in geheimnisvollen Kellern entstanden, wo auch manch politischer Bolzen außerhalb der offiziellen Versammlungen gedreht wurde.

Nicht viel größer als ein kleines Wohnzimmer aber doch mit Bühne und Zuschauergraben ist alles vorhanden, was so ein Theaterbrett´l eben braucht. Selbst wildgewordene Rockenthusiasten, die sonst niemand will, dürfen sich hier schonmal austoben. Im Obergeschoß gibt es auch eine Küche und weitere kleine Räumlichkeiten, die für Ausstellungen mit genutzt werden. Ursprünglich doch hauptsächlich Domizil für die Randgruppen der Gesellschaft hat die Spinnerei sich inzwischen zu einem ernstzunehmenden und durchaus intellektuellen Aufführungs- und Begegnungsort für experimentelle als auch klassische Kleinkunst gemausert und ist bei Ihren Eintrittsgeldern doch für jede Gesellschaftsschicht erschwinglich geblieben.

Wehe, wenn Sie losgelassen…,

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dann verwandelt sich die kleine Bühne in einen Hexenkessel

Dez 152015
 

Rock me Amadeus

Nur ein Katzensprung entfernt von Berchtesgaden geht es zur Bühne der Welt nach Salzburg mit seinem Lustschloss Hellbrunn und auf Stippvisite bei Wolfl.

 

Damit verabschiede ich mich schon mal für dieses Jahr und wünsche eine schöne Weihnachtszeit

Industrietourismus in Bitterfeld

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Sep 022015
 
Eine Reise in die Vergangenheit

Besonders gut kommt die Stadt zur untergehenden Abendsonne zur Geltung, die ihre roten Backsteingebäude- ein typisches Merkmal dieser Region – wunderschön kupferfarben anstrahlt.

Da man sich als Industriefotograf hier verlieren kann, habe ich mich bewußt kurz gefaßt und gebe nur einen kleinen Einblick in die historischen als auch modernen Anlagen.

Die Stadt selber ist relativ schnell erlaufen. Teilweise erinnert sie noch sehr an die DDR-Zeit, was wohl daran liegt, dass man viele der alten Gebäude sich selbst überlassen hat, was aber gerade dadurch ein ziemlich authentisches Zeugnis der damaligen Zeit wiedergibt.

ein Link zum Thema: Industrietourismus in Sachsen – Anhalt

Aug 232015
 
 oder wenn aus Kohle Gold wird  … 🙂

U2- Zooropa

Wo einst die Bagger das Sagen hatten

 

Seit 7 Jahren dokumentiere ich fotografisch in meinen Ferienzeiten den Wandel eines Tagebaugebietes  zu einem Naturparadies und Naherholungszentrum einer „geplagten Bevölkerung“. Als Kind war ich oft zu Besuch bei meiner Verwandschaft in Bitterfeld und kann mich noch sehr gut an die verrußte  und nach Chemie stinkende Luft erinnern, wenn der Bus in Bitterfeld einfuhr. Nichts desto trotz war ich dank meiner Verwandschaft sehr gerne hier.

Heute präsentiert sich die Umgebung von Bitterfeld in völlig neuem Gewand. Die Eingriffe in die Natur, nachfolgenden Renaturierungsmassnahmen aber auch Naturkatastrophen haben eine völlig neue Schöpfung auf den Plan gerufen, bei der ich die Möglichkeit hatte, von ihrer Geburtsstunde bis zum mittlerweil imposanten Erscheinungsbild  fotografieren zu können. Die Bilder haben zwar teilweise schlechte Qualität ( da mit allem möglichen, gerade zur Verfügung stehenden Gerätschaften aufgenommen), zeugen aber trotzdem von dem Überlebenswillen einer zutiefst gestressten Region.

Wo einst die Bagger das Sagen hatten, wird heute nach Herzenslust geplanscht und große Festivals gefeiert. Aber auch Naturreservate kommen nicht zu kurz. Die “ Goitzsche“, auch Bernsteinsee genannt, ist ein sogenanntes Tagebaurestloch, welches im Jahr 1999  mit der Flutung begann . Durch das Hochwasser im Jahr 2002 vermischte sich der See mit Muldewasser sodass dieser Prozess um viele Jahre abgekürzt wurde. Da normalerweise solche Seen stark versauert sind, ist eine Nutzung als Badesee nicht geeignet. Durch die Vermischung mit dem Muldewasser entwickelte sich aber ein mittlerweile nahezu neutraler Wert. Seit 2004 ist der See Badegewässer und gehört zu etwa einem Drittel dem BUND.

Wunderschöne Strandabschnitte, die völlig unterschiedlich gestaltet sind, mal tropisch, mal eher an die dänische Ostsee oder Friesland erinnernd als auch völlige Ruhezonen, die aber trotzdem alle frei zugänglich sind, säumen den Rand der Goitzsche. Tolle Lokale und auch umfassende Angebote für Umweltaktivisten haben sich hier angesiedelt- Da die ursprüngliche Region durch den jahrelangen Raubbau ihre eigentliche Identität eingebüßt hat, macht sich jetzt Multikulti breit. Eine bayrische Hütte darf auch nicht fehlen. Wem das zu geschmacklos ist, schaut eben auf`s Wasser 🙂 . Segelboote und kleine Yachten in den vielen Häfen lenken vom „Stilbruch“ ab.

Zukünftig träumt Bitterfeld vom Bernsteinglück, da Exemplare dieses Harzes gesichtet wurden. (Sie können´s nicht lassen 😉 . ) Ob die Vorkommen reichen, dass sich die Förderung lohnt, ist noch unklar. Eine Bernsteinvilla gibt´s schon mal. Die ehemalige Fabrikantenvilla dient heute als Nobelhotel und Restaurant.

Die Region wirbt mit Industrietourismus. Liebhaber nostalgischer Industrieanlagen und Geschichtsinteressierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Viele weitere Seen mit völlig unterschiedlichem Flair warten auf ihre Erkundung.

In den nächsten vier Wochen stelle ich noch Bilder zu diesem Thema ein und schließe damit meine Reportage ab

zu

 

INDUSTRIEGESCHICHTE. LANDSCHAFTSWANDEL. ENERGIEZUKUNFT.

 

 

Jul 302015
 

Abgebaggert

Weiter geht die Reise nach Ferropolis –  östlich von Dessau bei Gräfenhainichen auf einer Halbinsel des ehemaligen Tagebaus Golpa-Nord gelegen,

  jahrzehntelang Ort entfesselter Industriekräfte und Umweltsünden –

http://www.ferropolis.de/service/geschichte.html

Nach seiner Stilllegung als Braunkohletagebau entwickelte sich – hauptsächlich durch die Begeisterung der Menschen vor Ort – das heutige Museum und Industriedenkmal als Veranstaltungsareal vieler Konzerte und Festivals. Die Idee dazu kam aus dem Bauhaus Dessau. Eröffnet wurde im Jahr 2000 das Kulturprojekt „Ferropolis“ durch ein Galakonzert des griechischen Komponisten Mikis Theodorakis, durch den es überregional bekannt wurde.

Seit 2005  gehört Ferropolis zur Europäischen Route der Industriekultur.

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die genaue Bezeichnung der einzelnen Bagger findet man unter: http://www.ferropolis.de/ferropolis.html

Jul 052015
 
Auf den Spuren der Vergangenheit

Nur wer seine Vergangenheit kennt, kann seine Zukunft gestalten.

Da Deutschland sich gerade in unseren Tagen an jeder Ecke auf Selbstfindungskurs begibt und aktiv an seiner Vergangenheitsbewältigung interessiert ist, möchte ich mich diesem Trend gleichmal unterwerfen  und meinen Senf dazugeben 🙂 Da ich selbst unmittelbar an einer Filmschule meine Ausbildung erhielt, habe ich mich unter anderem an Hand der Filmgeschichte auf die Socken gemacht, um mich diesem Thema zu nähern. Zunächst möchte ich auf den Film „Brigadeglück und Zwangsarbeit – Die Filmfrauen von Wolfen“ hinweisen, der im MDR lief. Wem die Reportage zu ausführlich ist und Wer nicht die Möglichkeit hat, vor Ort zu sein und Wem das Thema trotzdem interessiert, kann sich einen Überblick in den Bildern unterhalb des Videos über die Arbeitsbedingungen und Gerätschaften, die noch bis vor 25 Jahren in weiten Teilen im Osten herrschten und im Einsatz waren,  verschaffen. Zugegeben- ein nicht ganz erheiterndes Thema-halte ich mich mit meinen wenig verbal ausgeprägten Fähigkeiten zurück und lass jetz einfach mal die Bilder sprechen, möchte aber an dieser Stelle noch die „Firmenhistoriker“ erwähnen- eine Geschichtsagentur, die sich inhaltlich mit solchen Themen auseinandersetzt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter den Bildern und auf deren Homepage:

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tiefergehende Informationen und genaue Bezeichnung der historischen Geräte sind aufgelistet unter:

http://www.ifm-wolfen.de/de/home/article-110005000539.html

Firmen, die sich ihrer eigenen Vergangenheit bewußt werden möchten, finden Unterstützung bei den „Firmenhistorikern“ –  einer modernen Geschichtsagentur mit Sitz in Aalen und Kirchheim Teck. Zu Ihren Kunden zählen vor allem mittelständische und familiengeführte Unternehmen, kommunale und regionale Energieversorger Banken und Sparkassen. Hier wird Geschichte geschrieben.

Die Bilder entstanden in den Jahren 2008- 20012