`O Sole Mio

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Aug 202017
 
Ab nach Venedig

Im 3. Teil meiner Italien Hymne verlasse ich mal die Berge und die reine Natur  und wende mich ein bischen mehr der Kultur zu.

Angefangen mit Venedig – der Stadt der Liebe – auf der Suche nach Venus – leider noch nicht fündig geworden, da muß ich wohl noch öfters hin 🙂

Venedig selber zu beschreiben, überlasse ich doch lieber den Reiseführern und habe mich dafür wieder mal um so mehr in den Bildern ausgetobt, zumal es ja wohl nahezu jeder kennt, auch wenn die Motivationen, Venedig zu besuchen, wohl recht unterschiedlich sind. Die einen suchen in Venedigs Kunstszene Impulse fürs Leben zu finden, andere lieben den Karneval mit seinen charakteristischen Kostümen, Maskeraden und Rollenspielen und wieder andere glauben im Ambiente der verfallenen und dem Untergang geweihten, leicht verruchten Gemäuern mit singenden Gondolieries auf den Kanälen, die zu immer neuen Abenteuern und Ideen inspirieren, ihre Liebe besiegeln zu müssen. Und natürlich nicht zu vergessen, das Shopping -und Kulinarikerlebnis in Venedigs Gassen und Plätzen.


Tip:

Wer sich die oft teuren Hotels in der Stadt nicht antun möchte, auf den Besuch aber dennoch nicht verzichten will, ist auf den umliegenden Campingplätzen gut aufgehoben. Man findet hier neben Zeltplätzen Mobilhomes, Restaurants und Swimmingpools, um nach stressigem Sightseeing wieder abzukühlen. Selbst für Nichtoutdoorfans bieten die Mobilhomes mit eigenem Bad und Toilette eine preiswerte Alternative zu den Hotels in der Stadt. Es gibt kostengünstigen Busshuttle (teilweise stündlich) nach Venedig und zurück sowie Internetcafes und W-LAN. Einer dieser Campingplätze, den ich selbst schon mehrfach aufgesucht habe und den ich ohne Bedenken empfehlen kann, ist

Camping Village Jolly

in Marghera, ca 15 km von Venedig entfernt auf dem Festland. Von hier aus kann man auch gute Trips in andere Orte an der Adriaküste in Venedigs Umland unternehmen.

 

Fay Bewitching the Moon

Tangerine Dream

Gestrandet

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Jul 242017
 

The Wanderer

In diesem Post bin ich mal teilweise auf mein Challenger umgestiegen, welches mich in Windeseile über den Comer See flog, um in den verschiedenen umliegenden Ortschaften wie z.B. Bellano, Bellagio, Lecco usw. einen Kaffee zu trinken und naja, auch mal wieder ein paar Hügelchen zu besteigen und in den schönsten Gärten zwischen Zypressen, Palmen und traumhaften Villen zu wandeln. Einen atemberaubenden Ausblick über die ganze Weite des Sees hat man von dem kleinen Örtchen Perledo 🙂  (zwischen Mandello und Bellano, wo auch die Wiege der Firma Moto – Guzzi samst Museum steht). Hinter jeder Kurve auf dem Weg zu diesem Ort  in den Bergen über dem See offenbart sich der Lario ( so der Name des Sees bei den Einheimischen) in immer neuer Weise.

Besonders schön war der letzte Trip an den See auf dem Camping Spiaggia in Abadia Lariana in der Nähe von Lecco. Ein extrem lebhafter Campingplatz unmittelbar am See mit internationalem Flair, toller Bar und Pizza. Keine 5 Minuten nach Ankunft war ich voll integriert. Rob, ein niederländischer Biker, der mal ein bischen Erholung von seiner Familie brauchte, Yvonne eine Schweizer Bikerin – voll der Power, ein britisches Pärchen – britischer ging nicht 🙂 , ein niederländisches Wolfsrudel (15 Männer, eine Frau 🙂 ) und eine italienische Abitruppe samst Jugendliebedrama zierten das Anwesen und die Post ging ab. In den Sommermonaten wahrscheinlich leider ausgebucht.

 

Route 36

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Jul 172017
 
Aus Via Splüga wird Route 36

Weiter geht die Reise vom Splügenpass beginnend auf der italienischen Seite am künstlich angelegten „Lago di Montespluga“ seitlich vorbei an der wunderschönen Cardinello Schlucht ( die in meiner Wanderplanung noch aussteht) durch idyllische Bergdörfchen in das kleine nette Städtchen „Chiavenna„. Von hier aus ist es noch ein Katzensprung  (mit dem Auto 🙂 ) bis zum „Lago di Mezzola“ und seinem Campingpaltz „El Ranchero“ – Für 1-2 Nächte auf der Durchreise nach Italien durchaus zu empfehlen. Er bietet auch preisgünstige Zimmer. Da er unmittelbar an der Strasse liegt und der doch touristisch interessantere „Comer See“ nicht weit entfernt davon ist, empfiehlt sich der „Lago di Mezzola“ eher als kurzzeitige Übernachtungsoption aber durchaus mit Charme.

 

Inzwischen befinde ich mich auf dem europäischen Pendant zur Route 66 – der Route 36. Leider war das Wetter bei diesen Tripp eher bescheiden. Aber einen echten Fotografen schreckt nichts ab. 3 Tage im strömenden Regen im Auto gehaust, läßt die Kamera dann doch ein bischen zittrig in den Händen liegen. 🙂