Feb 112015
 
In dieser Woche möchte ich mal ein sehr interessantes Projekt vorstellen, welches 2005 als Unternehmen und seit dem Sommer 2014 als gemeinnütziger Verein von der Biologin Heike Vester und dem Fotografen Tobias Kostial ins Leben gerufen wurde. Ursprünglich aus Rohrbronn (im Remstal) stammend wanderte die heute 45 -jährige Schwäbin vor 17 Jahren auf die Lofoten aus, um dort das Leben der Wale und Delfine zu studieren und vor allem zu schützen. In jahrelanger Überzeugungsarbeit versucht sie, die Tiere vor den Walfängern zu retten und generell schärfere Gesetze für den Umgang in Meeresgewässern zu erwirken, wo es bis heute nahezu kaum Reglements gibt. So werden unter Anderem zur Ortung von Erdöl seismische Wellen eingesetzt, die aber, sofern die Tiere in ihre Nähe kommen absolut tötliche Impulse verursachen. ocean sound2 Heike Vester arbeitet völlig unabhängig jedoch häufig in Kooperation mit Greenpeace, WWF, Max Planck Institut,Filmteams wie BBC , dem norwegischen Ökotourismus, der eine Möglichkeit bietet, die Forschung zu finanzieren und vor allem auch die Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und versucht auch über die Kunst eine Brücke zu bauen. So sucht sie z.B. die Zusammenarbeit mit Musikern, um die Laufaufnahmen der Forschung in deren Projekte einzubinden und somit auf kreativem Wege die sonst doch recht trockenen und schwerverdaulichen  Forschungsergebnisse ( Quelle: Heike Vester) der Bevölkerung näher zu bringen und ein Bewußtsein für die Komplexität des sehr gefährdeten Ökosystems zu schaffen und zu inspirieren.Tobias Kostial bietet unter Anderem Fotoreisen auf die Lofoten an und hält bundesweit Vorträge. Ein Beispiel der Zusammenarbeit mit der mexikanischen Künstlerin Angelika Castello, die heute in Wien lebt. http://ocean-sounds.com/ger/ http://facebook.com/orca.oceansounds http://castello.klingt.org/ Diese Inspiration kann weiter gesponnen werden
balina dilinde müzik yapan orkestra

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