Reportage

La Boum- Die Fete geht weiter

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Mai 092016
 

Gothic 1

Und Pfingsten nach Leipzig

           Ins Schwarze getroffen

 

Mal nicht ganz so heilig und doch wer mag mit göttlichem Beistand ( für Gottesdienst ist gesorgt) geht die Reise weiter nach Leipzig, um wie jedes Jahr zu Pfingsten seit nun mehr über 20 Jahren in eine schillernde und illustre bis abgründige Welt, dem Wave – Gothic – Treffen ( kurz:WGT) abzutauchen. Ursprünglich der rein schwarzen Szene vorbehalten, wird das Ambiente doch immer bunter und vielfältiger und erfasst mittlerweile nahezu die ganze Bevölkerung.

hier unterwegs mit Model: Luise Zeisig

 

Einfach mal wieder ein Gruß von Schnecke Gerda aus dem Umweltzentrum Neckar- Fils in Plochingen

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Mai 032016
 
Einladung zum Bruckenwasenfest

Alljährlich findet auf dem Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau in Plochingen Anfang Mai (7./8. Mai) das 2-tägige Bruckenwasenfest statt, bei denen sich Händler, Gastronomen und Vereine der Stadt Plochingen mit Ständen,  Angeboten und verschiedenen Events präsentieren. Fester Bestandteil seit Jahren ist das Umweltzentrum Neckar – Fils, dass in diesem Jahr mit einer sehr schönen Schmetterlingsausstellung und wie immer natürlich mit zahlreichen Infoständen über Bienen und naturnahen Themen beiträgt. Gleichzeitig begeht es damit seine Eröffnung als Schaugarten, welcher in Zusammenarbeit mit der Stadt Plochingen im Rahmen des Projekts „Blühender Landkreis“ entsteht. Dazu gehört auch ein neues Bienenhotel sowie mehrere Ausstellungen und und über das ganze Jahr verteilte Vorträge, welche unter dem Link:  http://www.umweltzentrum-neckar-fils.de  zu erfahren sind.

BWF_6aDie Gerechten werden leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich

Matthäus 13,43

Lass deines guten Geistes Licht und dein hellglänzend Angesicht erleuchten mein Herz und Gemüt, o Brunnen unerschöpfter Güt, und mache dann mein Herz zugleich an Himmelsgut und Segen reich; gib Weisheit, Stärke, Rat und Verstand aus deiner milden Gnadenhand.

Heinrich Georg Neuss aus den Losungen vom 04.05.2016

siehe auch:

Back to the Nature

Sweetness of the earth

 

Ein paar Impressionen vom vergangenem Fest:

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Jan 092016
 
Von der Bühne der Welt in Salzburg zur wahrscheinlich kleinsten Bühne der Welt
-ALLFLUG-

Zu Beginn des Jahres geht es wieder etwas in heimatlichere Gefilde in eine urgemütliche Location – die “ Spinnerei “ in Esslingen

Martin Schnabel und Jonas Bolle mit ihrem Projekt Klangwerk in der Spinnerei

Hausherr dieser Location ist der Verein Kultur am Rande unter der Leitung von Werner Bolzhauser, der sich zum Ziel gesetzt hat, gesellschaftliche Randgruppen in kreative Projekte einzubinden und gleichzeitig mit renommierten Künstlern aus der Region zusammenarbeitet. Sein Angebot reicht von Musik, Theater, Literatur, Fotografie und Malerei bis Plastik.

Regelmäßig finden experimentelle und hochinspirierende Musikabende, Ausstellungen, Theateraufführungen, Lesungen und „Zauberhaftes“ statt. Auch eine kleine Bar ist vorhanden, an der sich im Anschluß der Veranstaltungen auf Augenhöhe mit den Vortragenden die kreativen Fäden weitergesponnen werden können, da keine Fluchtmöglichkeit besteht. Mich selber erinnert sie sehr an die vielen kleinen Untergrundbars, die im Zuge der Wende in Leipzig und Dresden in geheimnisvollen Kellern entstanden, wo auch manch politischer Bolzen außerhalb der offiziellen Versammlungen gedreht wurde.

Nicht viel größer als ein kleines Wohnzimmer aber doch mit Bühne und Zuschauergraben ist alles vorhanden, was so ein Theaterbrett´l eben braucht. Selbst wildgewordene Rockenthusiasten, die sonst niemand will, dürfen sich hier schonmal austoben. Im Obergeschoß gibt es auch eine Küche und weitere kleine Räumlichkeiten, die für Ausstellungen mit genutzt werden. Ursprünglich doch hauptsächlich Domizil für die Randgruppen der Gesellschaft hat die Spinnerei sich inzwischen zu einem ernstzunehmenden und durchaus intellektuellen Aufführungs- und Begegnungsort für experimentelle als auch klassische Kleinkunst gemausert und ist bei Ihren Eintrittsgeldern doch für jede Gesellschaftsschicht erschwinglich geblieben.

Wehe, wenn Sie losgelassen…,

Unbenannt-10_1
dann verwandelt sich die kleine Bühne in einen Hexenkessel

Dez 152015
 

Rock me Amadeus

Nur ein Katzensprung entfernt von Berchtesgaden geht es zur Bühne der Welt nach Salzburg mit seinem Lustschloss Hellbrunn und auf Stippvisite bei Wolfl.

 

Damit verabschiede ich mich schon mal für dieses Jahr und wünsche eine schöne Weihnachtszeit

Die Sennerin vom Königsee – Teil 2 – Where The Wild Waters Flow

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Nov 282015
 

Unterwegs im Zauberwald, Berchtesgaden und Umgebung

Da ich mich im letzten Post ausführlich über die Region ausgelassen habe, trolle ich mich jetzt mal nur in Bildern durch den Zauberwald – ein Geologie-Lehrpfad – und das Adler-Schutzgebiet mit seinem dazugehörigem Naturschutzzentrum

 

Okt 302015
 

Vom „Haus am See“ zum „Haus der Berge“

 

 

Weiter geht die Reise von Sachsen Anhalt ins tiefste Bayern nach Berchtesgaden. Ein bischen postkartenmäßig aber eben auch als landschaftlicher Hochgenuß präsentiert sich die Gegend rings um den Königsee. Mit Ihrem türkisblauem Juwel erobert sie nicht nur ältere Reisende sondern zieht auch zahlreiche Künstler in Ihren Bann und läßt sie sich in der Fantasie verlieren. Romane, wie z.B. der jüngst erschienene “ DIE NACHT VON SAMHAIN „ des Nürtinger Autoren Thomas Faltin, den nach eigenen Aussagen zwar die schwäbische Alb inspirierte, könnten aber auch hier entstanden sein. In dieser landschaftlichen Kostbarkeit liegt durchaus der Schlüssel für die Inspiration in Kunst, Wissenschaft und Technik.

Leider sind die Aufnahmen bereits 2012 entstanden als das “ Haus der Berge“ – ein hochmodernes regionales Naturschutzzentrum, welches von dem Stuttgarter Atelier Brückner massgeblich mitgestaltet wurde – kurz vor seiner Eröffnung stand. Ich möchte dennoch darauf hinweisen, da es wertvolle Einblicke in die Region des einzigen alpinen Nationalparks und die Beschaffenheit des Königsees gibt und zum allgemeinen Verständnis von Ursprungsprozessen beiträgt. Zwar bei den einheimischen nicht ganz unumstritten aber dennoch dem heutigen Zeitgeist entsprechend will es mit modernster Technik die Besucher in Kurzform in die alpine Welt und den Königsee eintauchen lassen.

Mit meinen fotografischen Beiträgen möchte ich meine Sichtweise hinzufügen und lade Sie ganz herzlich auf diese virtuelle Reise ein, die sich in diesem Beitrag auf den Königsee konzentriert und Sie im nächsten Post in den Zauberwald entführt.

Born to be wild

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Okt 032015
 

Born to be wild- Saumäßig unterwegs im Landschaftschafts- und Naturpark am Bernsteinsee

-zu guter letzt-

 

 

 

http://www.goitzsche-tours.de/

http://www.feriendorf-pegelturm.de/index.php/goitzsche

http://www.villa-am-bernsteinsee.com/1-tagungshotel-restaurant.html

Freiheit und Weite in der Dübener Heide

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Sep 202015
 

Wassersport, Angeln, Radwanderung, Wandern und Naturschutz sind wohl die Hauptaktivitäten in der Dübener Heide. Halli Galli sucht man hier außer zu den Festivalzeiten auf der Halbinsel Pouch und unmittelbar an der Goitzsche sowie Ferropolis vergebens. Wer wirklich richtig abschalten will, ist hier allerdings richtig. Auch Familien mit Kindern können sich hier austoben und auftanken.   Die Wörlitzer Gärten, Dessau mit seinem Bauhaus, Gräfenhainichen mit Ferropolis, Wolfen mit seinem Filmmuseum, Wittenberg und die Lutherthesen, wie auch Leipzig als mittlerweile wohl bedeudendste Stadt Ostdeutschlands neben Berlin und Dresden liegen nicht weiter als 30 km entfernt von Bitterfeld. Selbst Berlin ist über die Autobahn ruckzuck zu erreichen.

Zwar nicht ganz uneingeschränkt aber doch insbesondere für Naturschutzinteressierte und Radwanderer möchte ich das Heidecamp Schleiz empfehlen, ein Campingplatz unmittelbar am Muldestausee, der auch feste Unterkünfte bietet. Er ist allerdings sehr abgelegen. Es gibt auch keine großartigen Geschäfte in der Nähe. Die Versorgung vor Ort ist eher mittelmäßig. Die nächsten Einkaufsgelegenheiten sind ca.7 km entfernt.  In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich das Haus am See, ein regionales Naturschutzzentrum, welches Einblicke in die örtliche Naturbeschaffenheit und die Tagebaugeschichte gibt aber auch Kreativangebote hat. Es kann allerdings vorkommen, dass der See ab der 2. Sommerhälfte zum Baden ungeeignet ist, da sich dann ein grüner Algenteppich ausbreitet. Mit dem Fahhrad ist man aber schnell am Nachbarsee- der Goitzsche. Dort ist dann Bade-Vergnügen pur.

 

Industrietourismus in Bitterfeld

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Sep 022015
 
Eine Reise in die Vergangenheit

Besonders gut kommt die Stadt zur untergehenden Abendsonne zur Geltung, die ihre roten Backsteingebäude- ein typisches Merkmal dieser Region – wunderschön kupferfarben anstrahlt.

Da man sich als Industriefotograf hier verlieren kann, habe ich mich bewußt kurz gefaßt und gebe nur einen kleinen Einblick in die historischen als auch modernen Anlagen.

Die Stadt selber ist relativ schnell erlaufen. Teilweise erinnert sie noch sehr an die DDR-Zeit, was wohl daran liegt, dass man viele der alten Gebäude sich selbst überlassen hat, was aber gerade dadurch ein ziemlich authentisches Zeugnis der damaligen Zeit wiedergibt.

ein Link zum Thema: Industrietourismus in Sachsen – Anhalt

Aug 232015
 
 oder wenn aus Kohle Gold wird  … 🙂

U2- Zooropa

Wo einst die Bagger das Sagen hatten

 

Seit 7 Jahren dokumentiere ich fotografisch in meinen Ferienzeiten den Wandel eines Tagebaugebietes  zu einem Naturparadies und Naherholungszentrum einer „geplagten Bevölkerung“. Als Kind war ich oft zu Besuch bei meiner Verwandschaft in Bitterfeld und kann mich noch sehr gut an die verrußte  und nach Chemie stinkende Luft erinnern, wenn der Bus in Bitterfeld einfuhr. Nichts desto trotz war ich dank meiner Verwandschaft sehr gerne hier.

Heute präsentiert sich die Umgebung von Bitterfeld in völlig neuem Gewand. Die Eingriffe in die Natur, nachfolgenden Renaturierungsmassnahmen aber auch Naturkatastrophen haben eine völlig neue Schöpfung auf den Plan gerufen, bei der ich die Möglichkeit hatte, von ihrer Geburtsstunde bis zum mittlerweil imposanten Erscheinungsbild  fotografieren zu können. Die Bilder haben zwar teilweise schlechte Qualität ( da mit allem möglichen, gerade zur Verfügung stehenden Gerätschaften aufgenommen), zeugen aber trotzdem von dem Überlebenswillen einer zutiefst gestressten Region.

Wo einst die Bagger das Sagen hatten, wird heute nach Herzenslust geplanscht und große Festivals gefeiert. Aber auch Naturreservate kommen nicht zu kurz. Die “ Goitzsche“, auch Bernsteinsee genannt, ist ein sogenanntes Tagebaurestloch, welches im Jahr 1999  mit der Flutung begann . Durch das Hochwasser im Jahr 2002 vermischte sich der See mit Muldewasser sodass dieser Prozess um viele Jahre abgekürzt wurde. Da normalerweise solche Seen stark versauert sind, ist eine Nutzung als Badesee nicht geeignet. Durch die Vermischung mit dem Muldewasser entwickelte sich aber ein mittlerweile nahezu neutraler Wert. Seit 2004 ist der See Badegewässer und gehört zu etwa einem Drittel dem BUND.

Wunderschöne Strandabschnitte, die völlig unterschiedlich gestaltet sind, mal tropisch, mal eher an die dänische Ostsee oder Friesland erinnernd als auch völlige Ruhezonen, die aber trotzdem alle frei zugänglich sind, säumen den Rand der Goitzsche. Tolle Lokale und auch umfassende Angebote für Umweltaktivisten haben sich hier angesiedelt- Da die ursprüngliche Region durch den jahrelangen Raubbau ihre eigentliche Identität eingebüßt hat, macht sich jetzt Multikulti breit. Eine bayrische Hütte darf auch nicht fehlen. Wem das zu geschmacklos ist, schaut eben auf`s Wasser 🙂 . Segelboote und kleine Yachten in den vielen Häfen lenken vom „Stilbruch“ ab.

Zukünftig träumt Bitterfeld vom Bernsteinglück, da Exemplare dieses Harzes gesichtet wurden. (Sie können´s nicht lassen 😉 . ) Ob die Vorkommen reichen, dass sich die Förderung lohnt, ist noch unklar. Eine Bernsteinvilla gibt´s schon mal. Die ehemalige Fabrikantenvilla dient heute als Nobelhotel und Restaurant.

Die Region wirbt mit Industrietourismus. Liebhaber nostalgischer Industrieanlagen und Geschichtsinteressierte kommen hier voll auf ihre Kosten. Viele weitere Seen mit völlig unterschiedlichem Flair warten auf ihre Erkundung.

In den nächsten vier Wochen stelle ich noch Bilder zu diesem Thema ein und schließe damit meine Reportage ab

zu

 

INDUSTRIEGESCHICHTE. LANDSCHAFTSWANDEL. ENERGIEZUKUNFT.